Rückblick auf das Symposium 2013


Vor nunmehr einer Woche ging das IV. Mediensymposium der Cyberlicence zu Ende.
Ein guter Zeitpunkt zurück zu blicken und die gesammelten Eindrücke zusammen zu führen.

Unsere ReferentInnen, die das Projekt unentgeltlich unterstützen, boten wieder eineSymposium 2013r Reihe interessanter Vorträge an. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr bei der medialen Unterrichtsgestaltung, aber auch bei Suchtgefahren und der Gewaltprävention.
Trotz ggf. inhaltlicher Ähnlichkeiten mit vorhergehenden Symposien, gehen uns
ere ReferentInnen mit der Zeit, so dass auch „alte Hasen“ im Projekt wieder etwas Neues mitnehmen konnten. Mit „klickITsafe für Kids“ wurde so z.B. ein neues Arbeitsheft vorgestellt, das extra für Grundschüler entwickelt wurde.

Durch den Wechsel des Cyberlicence-Teams, fand zudem auch ein Wechsel in der Veranstaltungsform statt.
Erstmals wurde als Veranstaltungsort eine Schule gewählt. Unser Dank geht an dieser Stelle nochmals an die Tellkampfschule Hannover, für die Bereitstellung der Aula.


Ein weiterer wesentlicher Unterschied war die Neuausrichtung des Programms, ausschließlich auf Vorträge. Als Ergänzung hierzu kam aber auch das persönliche Gespräch nicht zu kurz, so dass die fest eingeplanten Fragerunden zum regen Austausch zwischen LehrerInnen und ReferentInnen genutzt wurden. Diese Neuausrichtung wurde von den anwesenden Lehrkräften überwiegend als positiver Schritt begrüßt.

Trotz dieser insgesamt positiven Eindrücke, gibt es auch einen negativen Punkt den wir nicht verschweigen wollen.
Denn von
allen angeschriebenen Schulen aus der Stadt und Region Hannover, gingen vergleichsweise nur wenige Anmeldungen ein.

Aus Gesprächen mit der Lehrerschaft ergab sich, dass das Interesse an der Veranstaltung augenscheinlich hoch ist. Jedoch scheint in einigen Fällen die Information über das Symposium nicht zur Lehrerschaft kommuniziert, oder gar die Teilnahme seitens der Schulleitung nicht freigestellt worden zu sein.

Vor dem Fokus steigender Fallzahlen im Bereich der Cyberkriminalität, deren Opfer immer öfter Kinder- und Jugendliche werden, z.B. durch Anbahnungsversuchen von Pädophilen in Internet-Chats oder durch Cybermobbing über Facebook bis zum Suizid,erscheint dieses anscheinende Desinteresse äußerst bedenklich. Diesem Phänomen dürfen sich die Schulen nicht verschließen, da in der Schule die einzigartige Chance besteht, Opfer und Täter gleichsam zu erreichen.

Aber auch die Chancen der neuen Medien zur Unterrichtsgestaltung darf nicht vernachlässigt werden. Die Erfolge bisheriger Pilotprojekte mit z.B. Netbook-Klassen sind vorhanden und qualifizieren die Schüler über den Bereich des reinen Fachunterrichtes hinaus für ihr späteres Berufsleben,bei dem der Umgang mit EDV mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist.
Der Einsatz moderner Medien ermöglicht innovative Unterrichtsmodelle. Zudem laufen mit dem Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“ konkrete Pläne, die Medienbildung in die Kerncurricula der Fächer zu integrieren.
Diese Umstände sowie zugleich sinkende Zahlen von Schülern, werden zu einem Wettbewerb führen, dem sich eine Schule in Zukunft nicht wird entziehen können.

Hier ergeht unser Appell an Sie, das Projekt und die Vermittlung von Medienkompetenz auch weiterhin konsequent im Kollegenkreis und gegenüber der Schulleitung zu vertreten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich nochmals bei Ihnen, den ReferentInnen und TeilnehmerInnen, für Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit!

Mit besten Grüßen,

Das Cyberlicence-Team

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